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Türkischer Energieminister Bayraktar präsentiert Kooperationsziele mit Kanada im Energie- und Bergbausektor auf PDAC 2026

PDAC 2026: Türkisch-kanadischer Austausch im Fokus

Im Rahmen seines Kanada-Besuchs nahm Energieminister Alparslan Bayraktar am zweiten Tag an der PDAC 2026, einem der weltweit bedeutendsten internationalen Kongresse für Mineralexploration und Bergbau, teil. Die Konferenz wurde von der Kanadischen Gesellschaft der Minenforscher und -entwickler (PDAC) organisiert.

Strategische Rolle der Bergbau- und Energiekooperation

Schwerpunkte des Türkei-Sonderpanels

Während der Sondersitzung mit dem Titel „Die strategische Rolle und Zukunft des Bergbaus in der Wirtschaft“ stellte Bayraktar die Vision der Türkei für den Energie- und Bergbausektor vor. Er betonte, dass die Türkei ihre Abhängigkeit von Importen verringern und gleichzeitig den Energiebedarf decken will. Im Hinblick auf das Ziel, bis 2053 eine CO2-neutrale Wirtschaft zu erreichen, betonte Bayraktar die Bedeutung erneuerbarer und einheimischer Energiequellen und kündigte Investitionen von rund 20 Milliarden US-Dollar in die Energieeffizienz in den nächsten sieben Jahren an.

Kooperation im Bereich Kernenergie

Bayraktar hob hervor, dass die Türkei nukleare Energie in ihr Energiemix aufnehmen möchte. Bis 2050 soll eine Kapazität von mindestens 20 Gigawatt erreicht werden, sowohl durch große Kernkraftwerke als auch durch Kleine Modulare Reaktoren (SMR). Kanada wurde als potenzieller Partner für Kooperationen im Nuklearbereich genannt.

Bedeutung des Bergbaus und Investitionsmöglichkeiten

Mineralien für die Energiewende

Bayraktar unterstrich die zentrale Rolle des Bergbaus für die weltweite Energiewende: „Ohne Bergbau und Mineralien kann die globale Energiemigration nicht gelingen.“ Er lud kanadische Unternehmen ein, in der Türkei zu investieren, und betonte, dass auch türkische Firmen Investitionen in Kanada prüfen. Besonders die staatlichen Unternehmen Türkiye Petrolleri und Eti Maden könnten in Kanada tätig werden.

LNG-Infrastruktur für Europa

Im Bereich Flüssigerdgas (LNG) hob Bayraktar hervor, dass die Türkei über die notwendige Infrastruktur verfügt, um kanadisches LNG nach Europa weiterzuleiten. Es werden Gespräche mit LNG-Lieferanten geführt, um den Transport von Kanada über die Türkei auf die europäischen Märkte zu ermöglichen.

Wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen und internationale Zusammenarbeit

Faire Bedingungen für Investoren

Bayraktar erklärte, dass die Türkei ein gerechtes Wettbewerbsumfeld für Investitionen im Bergbausektor schaffe. Durch neue Gesetzesänderungen im Jahr 2023 wurden die Genehmigungsprozesse vereinfacht, um ausländische Investitionen zu erleichtern.

Zusammenarbeit in Drittstaaten

Bayraktar betonte die guten Beziehungen zwischen Kanada und der Türkei und schlug vor, die bilaterale Zusammenarbeit auch auf Drittländer auszuweiten. Türkische öffentliche Unternehmen sind bereits in der Öl-, Gas- und Bergbauindustrie außerhalb der Türkei aktiv.

Treffen mit Politikern und Branchenvertretern

Während seines Aufenthalts in Toronto führte Bayraktar bilaterale Gespräche, unter anderem mit der ersten türkischstämmigen Abgeordneten im kanadischen Parlament, Şima Açan, sowie mit den Energieministern der Provinzen Alberta und Ontario. Zudem nahm er an einer Roundtable-Konferenz mit internationalen Führungskräften aus der Energie- und Bergbaubranche teil und präsentierte die türkische Strategie.

Fotos zur Veranstaltung finden Sie hier…