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Neues Schiffsverkehrsüberwachungssystem in der Ostmediterranregion: Lokale Infrastruktur in der KKTC abgeschlossen

Fertigstellung der Infrastruktur für das Schiffsverkehrsüberwachungssystem

Abdulkadir Uraloğlu, der türkische Minister für Verkehr und Infrastruktur, gab bekannt, dass die Bauarbeiten an den Schiffsverkehrsüberwachungsstationen im Rahmen des Projekts für Schiffsverkehrsdienste im Ostmittelmeer an drei Standorten in der Türkischen Republik Nordzypern (KKTC) abgeschlossen wurden. Die Arbeiten zur Hardware-Beschaffung und Software-Entwicklung laufen weiter. Das System soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 in Betrieb genommen werden.

Technologische Unabhängigkeit und Sicherheit im Seegebiet

Stärkung der maritimen Präsenz der Türkei

Laut Minister Uraloğlu wird das Projekt die Effizienz der Türkei im Ostmittelmeer deutlich steigern. Mit dem vollständig national entwickelten Softwaresystem wird die technologische Unabhängigkeit im maritimen Bereich weiter ausgebaut. „Mit dem Projekt können wir unsere Interessen im sogenannten ‘Blauen Vaterland’ schützen und die Schiffsbewegungen zwischen der KKTC und der Türkei überwachen“, betonte Uraloğlu.

Projektkoordination und technische Details

Die Umsetzung erfolgt unter der Leitung der Generaldirektion für Seefahrt und mit HAVELSAN als Auftragnehmer. Neben den fertiggestellten Überwachungsstationen in Karpaz, Sadrazamköy und Çayırova wird in Gazimağusa ein zentrales Schiffsverkehrsdienstleistungszentrum errichtet. Das System integriert Daten des automatischen Identifikationssystems (OTS) von Selvitepe sowie OTS- und Radardaten aus Kantara. In Mersin (Türkei) ist zudem eine Fern-Backup- und Konsoleninstallation vorgesehen.

24-Stunden-Überwachung und umfassende Vorteile

Die Verkehrsüberwachungsstationen sind zentrale Bestandteile des Systems. Sie ermöglichen mit modernen Radar-, Kamera- und Kommunikationstechnologien eine kontinuierliche 24-Stunden-Überwachung. Dadurch können Schiffe im Überwachungsgebiet jederzeit identifiziert werden; die Daten werden in Echtzeit sowohl an das neue Zentrum in der KKTC als auch an das bestehende Zentrum in Mersin übermittelt. Die Einrichtung des Zentrums in der KKTC befindet sich in der Endphase.

Frühzeitige Erkennung und Effizienzsteigerung

Das System bietet zahlreiche Vorteile: Identifizierung von Schiffen, unterbrechungslose Überwachung und Steuerung des Schiffsverkehrs, Übermittlung von Navigationsinformationen und Warnungen an Schiffe, Management spezieller Seegebiete, Prävention von Schmuggel, Ausgabe von Gefahrenwarnungen sowie Information relevanter Stellen bei Notfällen wie Unfällen oder Bränden. Zusätzlich können bei Bedarf meteorologische Daten mit den Schiffen geteilt werden.